Im Bereich Travemünde – Priwall – Skandinavien werden täglich Fähren mit Fahrzeugen und Personen der NRF beladen und verlassen Travemünde.
Im Bereich von Travemünde sind daher auch verschiedene Organisationen untergezogen, die sich mit dem Host Nation Support und anderen Aktionen in diesem Zusammenhang befassen.

Die Meinung über die Verlegung von Kräften über Travemünde wird in Teilen der Bevölkerung unterschiedlich beurteilt, zum Teil werden passive und aktive Behinderungen publiziert. Sabotageakte an Bahnlinien und Hafenanlagen konnten zum Tein nicht zugeordnet werden, so dass auch von gezielten Sabotageakten fremder Kräfte auszugehen ist. Der Fährverkehr zum Priwall musste eingestellt werden, die Landverbindung über Dassow ist nicht passierbar. Durch Rückführungen von Verwundeten und Erkrankten aus den B-Staaten über die Küsten-Bundesländer sind die Kapazitäten der an Travemünde angrenzenden Krankenhäuser stark belastet. Für die Lage in Travemünde ist der Krisenstab zusammengetreten und hat mit dem BeaSanStOffzZMZ Möglichkeiten der Unterstützung geprüft, um die sanitätsdienstliche Situation zu entlasten. Die Lage auf dem Priwall spitzte sich in den letzten Tagen so zu, dass es vermehrt zu Anschlägen und Sabotageakten gekommen ist, die auch Personenschäden verursacht haben. Der Krisenstab hat daher beschlossen, die Bergung von Personen vom Priwall mithilfe von spezialisierten Kräften und Hilfsorganisationen über Wasser abzubergen und die Versorgung durch die SEG Lübeck und Sanitätskräfte der Bundeswehr zu unterstützen.